Naturparkgemeinde Lockenhaus Naturparkgemeinde Rechnitz Naturparkgemeinde Markt Neuhodis Naturparkgemeinde Unterkohlstätten Naturparkgemeinde Köszeg
Der Natupark
Sehehswertes
Gastronomie & Hotels
Veranstaltungskalender
Kontakt & Anreise
Lage & Anreise
Links in die Region
Gästebuch
NEU-Virtuelle Wanderkarte
Was ist ein Naturpark


Sehenswertes
im Naturpark Unterkohlstätten  
 Naturpark Geschriebenstein » Unterkohlstätten » Sehenswertes

Bei den Köhlern in Oberkohlstätten

Die Köhlerei ist ein sehr altes Handwerk, das bereits in die Eisenzeit (etwa 1000 bis 500 Jahre v. Chr.) zurückreicht. Schon damals wurde mit Hilfe der gewonnen Holzkohle das Eisenerz geschmolzen. Neben den Eisengießereien wurde vor allem in den Glashütten, den Hufschmieden, sowie in den Ziegeleien und für die Herstellung von Schwarzpulver, Holzkohle benötigt.
Mit der zunehmenden Technisierung Mitte des 20. Jhdt´s wurde die Nachfrage nach Holzkohle so gering, dass das alte Gewerbe in unserer Gegend ausgestorben ist. In Oberkohlstätten wurde im Jahre 1938 der letzte Kohlenmeiler errichtet. Heute verwendet man Holzkohle nur mehr zum Grillen bei Festen und privaten Gartenpartys, welche in Baumärkten bequem gekauft werden kann.
Um diese alte Tradition wieder zu beleben, wurde im Oktober 2002 wieder ein Kohlenmeiler in Oberkohlstätten errichtet und Holzkohle erzeugt. Ebenfalls wurde ein Schaumeiler und eine Köhlerhütte errichtet, und auf Schautafeln kann man anhand von Fotos den Werdegang vom Holz zur Holzkohle genau verfolgen.

Die Kalkbrenner in Unterkohlstätten

Vor sehr langer Zeit nützten einige Bauern das Kalkgesteinvorkommen rund um Unterkohlstätten um den alten wertvollen Baustoff „Kalk“ herzustellen. Vorwiegend in der Ried Steinwandriegel wurden Steine aus der Felswand gebrochen, dieser Kalkstein war das Ausgangmaterial für die Kalkbrennerei

Feuchtbiotop mit Kräuterspirale und Wasserrad

Zwischen den beiden Ortsteilen Ober- und Unterkohlstätten, tief unten in einem idyllischen Tal gelegen, befindet sich ein, erst vor einigen Jahren im Zuge der Kommassierung angelegtes Feuchtbiotop, welches um, ein sich ständig drehendes, Holzwasserrad und einer Kräuterspirale, erweitert wurde.

Vom Hirschenstein zum Hendlstein bis zum Königsbrunnen

Der zweithöchste Berg des Burgenlandes, der „Hirschenstein“ mit seinen 862 m Seehöhe, erhielt seinen Namen durch eine Legende. Ebenso wie der „Königsbrunnen“ und der „Hendlstein“. Alle diese Sehenswürdigkeiten sind auf einem gut markierten Wanderweg ohne besonderen Schwierigkeitsgrad zu erwandern und zu besichtigen.