In Vielfalt vereint:

7 Gemeinden - 1 Ziel: 

 

Die Naturparkgemeinden Bernstein, Lockenhaus, Markt Neuhodis, Rechnitz, Stadtschlaining, Unterkohlstätten und Weiden bei Rechnitz  engagieren sich für den Erhalt der natürlichen Vielfalt im grenzüberschreitenden Naturpark und fördern den nachhaltigen Tourismus!

Jede Mitgliedsgemeinde bringt ihre kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten in das Gesamterlebnis des Naturparks ein.
Durch enge Zusammenarbeit entstehen zahlreiche grenzüberschreitende Projekte mit den ungarischen Partnergemeinden.

 

Gemeinde Bernstein stellt sich vor

Die idyllische Gemeinde Bernstein liegt im südlichen Burgenland und ist vor allem für ihre faszinierende Natur, ihre reiche Geschichte und das weltweit einzigartige Mineral „Edelserpentin“ bekannt. Hoch über dem Ort thront die imposante Burg Bernstein. Bernstein ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen im Naturpark Geschriebenstein–Írottkő und bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten inmitten unberührter Natur. Neben traditionellem Handwerk und regionaler Kulinarik prägen auch kulturelle Veranstaltungen das Leben im Ort. Mit ihrer Mischung aus Historie, Natur und Gastfreundschaft lädt die Gemeinde Bernstein zum Verweilen und Entdecken ein.

Gemeinde Lockenhaus stellt sich vor

Am Fuße des Geschriebensteins, umgeben von der waldreichen Landschaft des Günser Gebirges, liegt die Marktgemeinde Lockenhaus. Bereits um 1200 erstmals urkundlich erwähnt, verbindet die im Jahre 1492 gegründete Marktgemeinde eine turbulente Geschichte mit viel Kultur und Tradition. 

Zur Erhaltung der einzigartigen landschaftlichen Schönheit wurde das Gebiet 1996 zum österreichisch-ungarischen Naturpark Geschriebenstein-Irottkö erklärt. Die fünf Ortsteile der Gemeinde (Lockenhaus, Glashütten, Hammerteich, Hochstraß und Langeck) bieten dem Besucher stimmungsvolle Wander-, Rad- Reit- und Pilgerwege. 

Eine geschichtsträchtige Ritterburg weiß als Museum und exklusive Eventlocation ebenso zu begeistern, wie das Erlebnisbad mit 500 m² Wasserspaß umgeben von 10.000 m² gepflegter Liegewiese. Der bezaubernde Burgsee ist, abgesehen von der malerischen Kulisse, seit 2022 auch ein Start- und Endpunkt der Burgenland Trails, einem naturbelassenen Biker-Paradies auf insgesamt 40 Trailkilometern rund um den Geschriebenstein. Abgerundet wird das Angebot durch den 2025 eröffneten Skillpark, der die Herzen aller Mountainbike-Begeisterten höherschlagen lässt. Seit mehr als drei Jahrzehnten ist Lockenhaus überdies eine Hochburg der musischen und bildenden Künste. Alljährlich zu Beginn des Sommers versammelt sich in Lockenhaus die Weltspitze der Kammermusik.

Gemeinde Markt Neuhodis stellt sich vor

Markt Neuhodis – charmant, lebendig und tief verwurzelt in der burgenländischen Heimat. Die Marktgemeinde im Bezirk Oberwart liegt auf 326 m Seehöhe, hat rund 700 Einwohner und erstreckt sich über etwa 19,95 km². 
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Markt Neuhodis und Althodis, in letzterem ist die burgenlandkroatische Minderheit vertreten. Erste schriftliche Erwähnung fand Markt Neuhodis 1374; das Marktrecht wurde 1569 verliehen. 

Besonders stolz ist man auf den Bildungscampus Pannonia, ein mehrsprachiges Projekt mit Kindergarten und Volksschule, das gemeinsam mit benachbarten Gemeinden betrieben wird. Zudem blickt Markt Neuhodis auf ein reges Vereinsleben und eine ausgezeichnet gepflegte Orts- und Kulturlandschaft. Kleinere Denkmäler wie die barocke Kirche, Kapellen und das „Neue Kastell“ bereichern das Ortsbild. 

Wer Ruhe und Natur sucht, findet sie hier ebenso wie Gemeinschaft und gute Infrastruktur – zentral gelegen im Südburgenland, mit historischem Hintergrund und Zukunftsperspektive.

Gemeinde Rechnitz stellt sich vor

Rechnitz, eine lebens- und liebenswerte Marktgemeinde mit etwa 3 000 Einwohnern, liegt am Südhang des Günser Gebirges direkt am Fuß des Geschriebensteins – dem höchsten Berg im Burgenland und Westungarn. Die Gemeinde verbindet dicht bewaldete Höhenlagen mit sonnigen Wein- und Marillenhängen, ideal für sanften Tourismus, Weinbau, Obst- und Forstwirtschaft.

Rechnitz ist bekannt für seine Weintradition: ca. 75 ha Rebflächen produzieren ausgezeichnete Welschrieslinge, Grüner Veltliner, Chardonnay, Blaufränkisch und Zweigelt. Besucher können Weine direkt in Buschenschenken verkosten oder den schönen Weinlehrpfad entlang wandern.

Das touristische Herz schlägt am beliebten Badesee und Campingplatz im Faludi-Tal: ein kristallklarer Stausee mit Rutsche, Sprungturm, Kinderbereich und Buffet – perfekt für Familien und Erholungssuchende.

Kultur- und Erlebnisangebote gibt’s reichlich: der Schlosspark lädt mit alten Bäumen, Spielplatz, Funktionen und Musik-Events zum Entspannen ein ; dazu gehören ein Stiefelmachermuseum im Gemeindeamt – einzig in Österreich – und eine Ruine der Burg “Ödes Schloss” samt Weinlehrpfad und Vogelerlebnis-Waldpark am Badesee.

Outdoor-Fans genießen unzählige Wege: vom Alpannonia-Weitwanderweg, Geschriebenstein-Rundweg, Jagdlehrpfad bis zur Aussichtswarte am Gipfel – 884 m hoch und mit freiem Blick über Österreich und Ungarn.

Rundum präsentiert sich Rechnitz als grenznahe Naturparkgemeinde mit hervorragender Infrastruktur, regem Vereinsleben, marillenfruchtigen Kulturen, Weintourismus und attraktivem Freizeit- und Wohnumfeld

Gemeinde Stadtschlaining stellt sich vor

Stadtschlaining, die „bunte Stadt des Friedens“, liegt im waldreichen Südburgenland am Westhang des Günser Gebirges und gehört zum grenzüberschreitenden Naturpark Geschriebenstein–Írottkő. Trotz seiner überschaubaren Größe umfasst die Gemeinde fünf Ortsteile: Altschlaining, Drumling, Goberling, Neumarkt im Tauchental und Stadtschlaining selbst .

Im Zentrum steht die mittelalterliche Friedensburg Schlaining (Burg Schlaining), die nicht nur die gut erhaltene Stadtmauer beherrscht, sondern heute als Europäisches Museum für Frieden und Standort des Österreichischen Zentrums für Frieden und Konfliktlösung dient – inklusive interaktiver Ausstellungen und spannender Turmführungen.

Das historische Jüdische Erbe zeigt sich in der ehemaligen Synagoge und dem Rabbinerhaus, heute Gedenk- und Ausstellungsort – ein beeindruckendes Zeugnis der einst großen jüdischen Gemeinde. Zudem prägt die Stadt eine sehr gut erhaltene Stadtmauer, zahlreiche gotische und barocke Kirchen – katholisch und evangelisch – sowie ein Bergbaumuseum in Goberling.

Für Natur- und Outdoorfans bietet Stadtschlaining unzählige Wander-, Rad- und Reitwege – darunter Teile des Geschriebenstein-Rundwegs und der Alpannonia-Weitwanderroute – und idyllische Erlebnisplätze wie der Burggraben.

Kulturell pulsiert das Leben dank Festen und Festivals wie dem KLANGfrühling und Blues & More, Kunstausstellungen, Lesungen und Konzerten, die die Burgarena und historischen Räumlichkeiten nutzen.

Mit modernem Entwicklungsdrang wurde in die Burgarena und in ein neues Besucherzentrum investiert, um Stadtschlaining als kulturellen und wissenschaftlichen Hotspot im Südburgenland weiter zu stärken

Gemeinde Unterkohlstätten stellt sich vor

Die Gemeinde Unterkohlstätten besteht aus fünf Ortsteilen und zwei Rotten. Schmucke kleine Dörfer inmitten des Burgenlandes, die durch ihr gepflegtes Ortsbild die idyllischsten Seiten des Bundeslandes zeigen. Die Ortschaften mit dem typischen Vereinsleben, den alten Bräuchen und den vielen ruhigen Plätzen, die hier wie selbstverständlich noch Ruhe und Erholung versprechen, werden somit zum Geheimtipp. Mit all diesen Aspekten wird der dörfliche Charakter unserer Ortschaften hervorgehoben. Die Einwohner freut es, die Touristen genießen es. Vor allem die zahlreichen Wanderwege, die die Naturparkgemeinde Unterkohlstätten umspielen, sind eine Empfehlung für Ruhesuchende. Die Namen aller Ortsteile gehen auf das Arbeiten mit Holz zurück. In Oberkohlstätten waren die „Köhler“ mit ihren Kohlenmeilern zu Hause, in Unterkohlstätten die „Kalkbrenner“, die die Kalksteinvorkommen der Region genutzt haben und mit Holz ihre Brennöfen heizten.

In Holzschlag wurde viel Holz für die Herrschaft Bernstein geschlagen, und in Günseck waren die Holzrechenmacher zu Hause. In Glashütten wurde Glas erzeugt. Heute ist natürlich nicht mehr die Arbeit mit Holz die Haupteinnahmequelle der Bevölkerung. Die Berufsbilder von damals haben aber in anderer Form wieder Einzug in die Gemeinde gefunden und verbinden so Vergangenheit und Zukunft, überliefertes Handwerk und Tourismus. Ausgehend vom Bild der braven Holzarbeiter hat sich die Gemeinde Unterkohlstätten neu positioniert. Die fünf Ortsteile haben es geschafft, ihre Vergangenheit zu ihrer gemeinsamen Zukunft zu machen. Aber machen sie sich selbst ein Bild! Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Naturparkgemeinde Unterkohlstätten!

Gemeinde Weiden bei Rechnitz stellt sich vor

Die Gemeinde Weiden bei Rechnitz, auch als Vlahija bekannt, liegt idyllisch am Südhang des Günser Gebirges und vereint die Vielfalt des Südburgenlandes – von sanften Hügeln bis zur Ebene. Die Gemeinde mit ihren elf Ortschaften – Allersdorf, Allersgraben, Mönchmeierhof, Parapatitschberg, Podler, Oberpodgoria, Rauhriegel, Rumpersdorf, Unterpodgoria, Weiden bei Rechnitz und Zuberbach – besticht durch ihre harmonische Landschaft aus Wäldern, Äckern und Streuobstwiesen.
 

Kulturell ist die Region von der kroatischen Volksgruppe der Vlachen geprägt, deren Sprache und Traditionen bis heute als besonderes kulturelles Erbe widerspiegelt und die Gemeinde Weiden bei Rechnitz zu einem Ort gelebter Vielfalt macht.
 

Die Ruine der Ladislauskapelle auf der Großen Plischa, das „Kurt Kuch“-Bankerl in Oberpodgoria sowie die Filialkirche zum Hl. Petrus und Paulus in Rumpersdorf mit ihrem Orgelpositiv mit Zugriemen aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts laden als Sehenswürdigkeiten zum Entdecken ein.